Vom Schadensdach zum Solardach
15° Dachneigung, Feuchteschäden und der Wunsch nach einer PV-Anlage stellten bei der Sanierung eines Reihenhauses in Singen besondere Anforderungen an den neuen Dachaufbau. Statt einer erneuten Deckung mit Dachsteinen entschieden sich die Beteiligten für eine Lösung mit Aufsparrendämmung, Kunststoffdachabdichtung sowie integrierter PV-Unterkonstruktion und Schneesicherung.
Wenn die Dachdeckung an ihre Grenzen kommt
In unmittelbarer Nähe zur Singener Kernstadt liegt an einer autofreien Zuwegung eine moderne Reihenhaussiedlung. Die dreigeschossigen Gebäude schließen mit flach geneigten Pultdächern ab. Bei einem der Häuser kam es bei der lediglich 15° geneigten Dachfläche zu Wassereintritt durch die vorhandene Dachsteindeckung. Ursache waren zum einen zahlreiche gebrochene Seitenfalze der Dachsteine und zum anderen die falsche Planung und Ausführung des Unterdachs.
Im Zuge der notwendig gewordenen Sanierung sollte das Dach für die Eigentümer nicht nur dauerhaft funktionssicher, sondern zusätzlich mit PV-Modulen ausgestattet werden. Da in Singen während der Wintermonate mit Schneefall zu rechnen ist, musste aufgrund der geplanten PV-Anlage zudem verhindert werden, dass Schnee unkontrolliert vom Dach abrutscht.