Dachrandabschlussprofile: Hinweise für die Planung und Ausführung

Hinweise für die Planung und Ausführung von Dachrändern mit Dachrandabschlussprofilen:

(Länderspezifische Vorschriften sind zu beachten!)

  1. Die Höhe des Dachrandabschlusses soll über der fertigen Dachoberfläche (Dachabdichtung, Kiesschüttung oder Belag) ca. 100 mm bzw. ca. 50 mm betragen.
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  2. Das Dachrandabschlussprofil muss den oberen Rand von Putz bzw. Bekleidungen der Fassade um ein Mindestmaß (50 – 100 mm) überdecken. Die Tropfkante muss einen Mindestabstand (20 – 40 mm) vom Bauwerk haben.
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  3. Die Abdichtung soll bis zur Außenkante der Aufkantung bzw. Dachfläche geführt und befestigt werden. Der Anschluss an die Dachrandabschlussprofile ist mit dem für die Dachabdichtung verwendeten Werkstoff herzustellen. Bei genutzten Dachflächen ist die Abdichtung im Anschlussbereich gegen mechanische Beschädigung zu schützen.
  4. Dachrandabschlussprofile müssen so konstruiert sein und montiert werden, dass sich thermische Längenänderungen der Profile nicht nachteilig auf die Abdichtung auswirken können. » Siehe: Die alwitra-Lösung (s. Seite 14)
  5. Die Abschlussprofile, Halterungen und Befestigungen müssen den üblicherweise zu erwartenden Beanspruchungen aus den Windlasten standhalten.
  6. Zur Vermeidung nachteiliger Auswirkungen auf den Dachaufbau sind Maßnahmen zur Aufnahme horizontaler Kräfte erforderlich. Die Befestigung der Abdichtung mit der Unterkonstruktion erfolgt durch Linienbefestigung oder durch lineare Befestigung. » Siehe: Die alwitra-Lösung (s. Seite 15)
  7. Die Halter müssen ausreichend biegesteif sein und dürfen temperaturbedingte Längenänderungen des Abschlussprofils nicht behindern. Der Halterabstand ist abhängig von dem Gebäudestandort und der Gebäudehöhe zu bemessen.
  8. An Ecken und Enden sind vorgefertigte Formteile oder handwerkliche Ausbildungen (z. B. Falzen, Schweißen) notwendig.
  9. Metallische Dachrandabschlussprofile, als vom Blitz bevorzugte Einschlagstellen, müssen in die Fangeinrichtung einbezogen werden, sofern sie nicht im Schutzbereich von Fangeinrichtungen liegen.