Dachrandabschlussprofil Serie TAG

  • mehrteiliges Aluminiumprofil
  • Ansichtshöhe: 250 – 1.050 mm
  • serienmäßig mit patentierten 4F-Halterungen
  • stufenlos höhenverstellbar, horizontal verschiebbar, drehbar, winkelverstellbar

Skizze Dachrandabschlussprofil Serie TAG

Detailskizze Dachrandabschlussprofil Serie TAG

Lieferumfang:

  • 5,00 m lange TAG-Abschlussprofil-Stäbe bis TAG 625
  • 2,50 m lange TAG-Abschlussprofile ab TAG 650
  • 2,50 m lange Deckprofil-Stäbe
  • 5,00 m lange Anschlussbrücken-Stäbe bis TAG 625
  • 2,50 m lange Anschlussbrücken-Stäbe ab TAG 650
  • 4F-Halterungen/Stoßverbinder mit 175 mm Gelenkhaltewinkel,

    275 mm Gelenkhaltewinkel optional

  • geschweißte Ecken und Endkappen
  • Distanz- und Niveauplatten ab TAG 350

Systemkomponenten

Halterungen:

Dachrandabschlussprofile der Serie TAG werden generell mit den patentierten 4F-Halterungen ausgeliefert. 4F-Halterungen/Stoßverbinder bestehen aus Gelenkhaltewinkel, Profilhalter mit Dichtung und Spannexcenter. Als Last abtragende Teile des Dachrandabschlussprofils sind die Anordnungen (Montageabstände) und die Befestigungen der Halterungen im Dachrand entsprechend der Profilhöhe und ihrem zulässigen Überstand bemessen. Maßgebend sind die Windlasten gem. DIN EN 1991-1-4.

Auf den Profilhaltern sind Abschluss- und Deckprofile gelagert. Profilhalter und Gelenkhaltewinkel sind ineinander geschoben und werden durch den mitgelieferten Spannexcenter kraftschlüssig miteinander verbunden. Die in der Profilhalteschiene integrierte Gummilippendichtung ermöglicht die regensichere Ausbildung der Stöße.

Je nach Montagesituation sind die Gelenkhaltewinkel passend auszuwählen. Sie sind in zwei Ausführungen (175 und 275 mm) erhältlich und im Dachrand mechanisch zu befestigen. Ab einer Blendenhöhe von 350 mm sind die Halterungen/Stoßverbinder zusätzlich fassadenseitig zu befestigen; hierzu werden zusätzlich Distanz- und Niveauplatten mitgeliefert.

Skizze Halterungen Serie TAG

Halterabstände:

Resultierend aus den Windlasten gemäß DIN EN 1991-1-4 ergeben sich die Halterabstände des alwitra-Dachrandabschlussprofils der Serie TAG.

Die Halterungen/Stoßverbinder sind gemäß der Halteranordnung zu befestigen. Bei Ansichtshöhen der Serie TAG von 250 – 625 mm beträgt der max. Halterabstand 1,67 m. Bei kurzen Passstäben ist ab einer Länge von über 1,25 m ein zusätzlicher Halter in der Stabmitte erforderlich.

Bei Ansichtshöhen der Serie TAG von 650 – 1050 mm beträgtder max. Halterabstand 1,25 m.

An den Außenecken sind gemäß Halteranordnung (siehe unten) zusätzliche Halterungen erforderlich.

Die Halterabstände verringern sich bei Gebäudehöhen über 20 m und bei Gebäuden in exponierter Lage entsprechend den Anforderungen. Dieser reduzierte Halterabstand kann dem evtl. vorhandenen Montageplan entnommen werden oder muss objektbezogen festgelegt werden.

Skizze zum Text

Anschlussbrücke:

Die 5,00 m lange Anschlussbrücke ist gelenkig und gleitend in den Halterungen gelagert und im Dachrand mechanisch befestigt (Ø 4,5 mm, e = 250 mm). Die zwischen der Dachfläche und dem Profilhalterkopf ansteigende Anschlussbrücke dient als Unterlage für die Anschlussbahn, der Linienbefestigung sowie zur Sicherung der Abdichtung gegen Windunterströmung entlang des Dachrandes. Die Anschlussbrücke 100 (Standard) ermöglicht eine Anschlusshöhe bis 100 mm. Die Anschlussbrücke 150 (optional) ermöglicht Anschlusshöhen bis 150 mm.

Skizze zum Text

Abschlussprofil:

Die 5,00 m langen, gewalzten (bis TAG 625) oder 2,50 m langen, gekanteten (TAG 650 – TAG 1050) Abschlussprofil-Stäbe werden am Profilhalterfuß eingehangen und am Kopf übergerastet. Die stumpfen Stöße, optional mit gekanteten Stabenden, des Abschlussprofils werden mit einem 4F-Halter/Stoßverbinder überbrückt. Montagefertige Innen- und Außenecken mit Eckschenkellängen von 100 / 100 mm und eingeschweißten Stoßverbindern können mitgeliefert werden. Ab TAG 650 haben die Ecken eine Eckschenkellänge von 350 / 350 mm und beinhalten keine eingeschweißten Stoßverbinder; entsprechend sind die 4F-Halterungen als Halter und Stoßverbinder anzuordnen.

Montage und Anschluss an die Abdichtung

  • Halterungen
  • Anschlussbrücke
  • TAG-Abschlussprofil
  • Anschluss an die Abdichtung mit Anschlussbahn und Deckprofil

Ausführliche Beschreibung der Montage:

An den Ecken beginnend werden die vormontierten 4F-Halterungen gemäß Halter-Anordnung oder Montageplan mit 3 korrosionsgeschützten Schrauben (Ø 6 mm) in Holz bzw. 2 Rahmendübeln (Ø 10 mm) mit korrosionsgeschützten Schrauben (Ø 7 mm) in Beton fluchtgerecht und rechtwinklig zum Dachrand unter der Dachabdichtung befestigt. Ab TAG 350 ist eine zusätzliche fassadenseitige Befestigung erforderlich.

Die 4F-Halterungen können in der erforderlichen Höhe über der fertigen Dachoberfläche millimetergenau eingestellt und der Dachneigung angepasst werden. Höhentoleranzen und Unebenheiten des Dachrandes werden durch die variablen Verstellmöglichkeiten ausgeglichen.

Die 5,00 m (2,50 m ab TAG 650) langen Anschlussbrücken-Stäbe werden in die Klauen der Profilhalter eingehakt, auf den Dachrand abgesetzt und mit Schrauben (Ø 4,5 mm) durch die vorgestanzten Löcher im Abstand von 25 cm befestigt. Sie dienen zur Linienbefestigung sowie zur Sicherung der Abdichtung gegen Windunterströmung entlang des Dachrandes.

Wiederum an den Ecken beginnend werden die 5,00 m (2,50 m ab TAG 650) langen Abschlussprofil-Stäbe auf die ausgerichteten Halterungen montiert. Am Profilhalterfuß einhängen und oben überrasten. Zur genauen Positionierung wird eine Ecke in den Stab eingeschoben. Die Halterungen dienen gleichzeitig auch als Stoßverbinder.

Der letzte Stab wird zwischen die montierten Stäbe eingepasst. An Dachkantenenden ohne Profilecke werden bei Bedarf Endkappen seitlich in das Abschlussprofilende eingeschoben.

Nachdem der gesamte Dachrand mit Abschlussprofilen eingefasst ist, erfolgt der Anschluss an die Abdichtung. Die Anschlussbahn einschl. Eckformteile aus dem Material der Dachabdichtung wird über die Anschlussbrücke bis zur Außenkante des Abschlussprofils gelegt und mit Deckprofil-Stäben von innen nach außen übergerastet. Dabei erzwingt das Deckprofil im Zusammenspiel mit der Anschlussbrücke die s-förmige Ausformung der Anschlussbahn.

Es wird an den Ecken mit den Deckprofil-Gehrungsteilen begonnen. Die Stöße von Abschluss- und Deckprofil sind versetzt anzuordnen. Dieser Versatz ist durch die unterschiedlichen Längen von Eckschenkel und Gehrungsteilen vorgegeben. Abschließend wird die Anschlussbahn nach Herstellervorschrift des Dachbahnenherstellers mit der Flächenbahn verschweißt.