Dachrandabschlussprofil Serie TA-4F

  • mehrteiliges, stranggepresstes Aluminiumprofil
  • Ansichtshöhe Serie TA-4F: 150 – 200 mm
  • mit patentierten 4F-Halterungen
  • stufenlos höhenverstellbar, horizontal verschiebbar, drehbar, winkelverstellbar

Skizze zum Dachrandabschlussprofil Serie TA-4F

Detailskizze Dachrandabschlussprofil Serie TA-4FLieferumfang:

  • 5,00 m lange TA-Abschlussprofil-Stäbe
  • 2,50 m lange Deckprofil-Stäbe
  • 5,00 m lange Anschlussbrücken-Stäbe
  • 4F-Halterungen/Stoßverbinder mit 150 mm Gelenkhaltewinkel, 275 mm Gelenkhaltewinkel optional
  • geschweißte Ecken und Endkappen

4F-Halterungen:

Die alwitra-Dachrandabschlussprofile der Serie TA 150, 175, 200 mm sind mit den patentierten 4F-Halterungen erhältlich. Diese sind horizontal verschiebbar, stufenlos höhenverstellbar, stufenlos winkelverstellbar und stufenlos drehbar.

Skizze zu den Halterungen

Mit den 4F-Halterungen lassen sich die Profile besonders leicht an geneigten oder gerundeten Dachrändern montieren.

Halterabstände:

Resultierend aus den Windlasten gemäß DIN EN 1991-1-4 ergeben sich die Halterabstände des alwitra-Dachrandabschlussprofils der Serie TA-4F.

Die Profile der Serie TA-4F benötigen keine zusätzlichen Stoßverbinder, da die 4F-Halterungen gleichzeitig als Stoßverbinder verwendet werden. Die Halterungen/Stoßverbinder sind gemäß der Halteranordnung zu befestigen. Der max. Halterabstand beträgt 1,67 m. Bei kurzen Passstäben ist ab einer Länge von über 1,25 m ein zusätzlicher Halter in der Stabmitte erforderlich. An den Außenecken sind gemäß Halteranordnung (s. Seite 31) zusätzliche Halterungen erforderlich.

Die Halterabstände verringern sich bei Gebäudehöhen über 20 m und bei Gebäuden in exponierter Lage entsprechend den Anforderungen. Dieser reduzierte Halterabstand kann dem evtl. vorhandenen Montageplan entnommen werden oder muss objektbezogen festgelegt werden.

Skizze zum Text

Ausführliche Beschreibung der Montage:

An den Ecken beginnend werden die vormontierten 4F-Halterungen gemäß Halter-Anordnung oder Montageplan mit 3 korrosionsgeschützten Schrauben (Ø 6 mm) bzw. 2 Rahmendübeln (Ø 10 mm) mit korrosionsgeschützten Schrauben (Ø 7 mm) fluchtgerecht und rechtwinklig zum Dachrand unter der Dachabdichtung befestigt. Bis 20 m Gebäudehöhe beträgt der Regelabstand der Halterungen 1,67 m. Die 4F-Halterungen können in der erforderlichen Höhe über der fertigen Dachoberfläche millimetergenau eingestellt und der Dachneigung angepasst werden. Höhentoleranzen und Unebenheiten des Dachrandes werden durch die variablen Verstellmöglichkeiten ausgeglichen.

Die 5,00 m langen Anschlussbrücken-Stäbe dienen zur Linienbefestigung sowie zur Sicherung der Abdichtung gegen Windunterströmung entlang des Dachrandes. Hierzu werden die Anschlussbrücken-Stäbe in die Klauen der Profilhalter eingehakt, auf den Dachrand abgesetzt und mit Schrauben (Ø 4,5 mm) durch die vorgestanzten Löcher im Abstand von 25 cm befestigt.

Wiederum an den Ecken beginnend werden die 5,00 m langen Abschlussprofil-Stäbe auf die ausgerichteten Halterungen montiert. Am Profilhalterfuß einhängen und oben überrasten. Zur genauen Positionierung wird eine Ecke in den Stab eingeschoben. Die Halterungen dienen gleichzeitig auch als Stoßverbinder. Der letzte Stab wird zwischen die montierten Stäbe eingepasst. An Dachkantenenden ohne Profilecke werden bei Bedarf Endkappen seitlich in das Abschlussprofilende eingeschoben.

Nachdem der gesamte Dachrand mit Abschlussprofilen eingefasst ist, erfolgt der Anschluss an die Abdichtung. Die Anschlussbahn, einschl. Eckformteile aus dem Material der Dachabdichtung, wird über die Anschlussbrücke bis zur Außenkante des Abschlussprofils gelegt und mit Deckprofil-Stäben von innen nach außen übergerastet. Dabei erzwingt das Deckprofil im Zusammenspiel mit der Anschlussbrücke die s-förmige Ausformung der Anschlussbahn.

Es wird an den Ecken mit den Deckprofil-Gehrungsteilen begonnen. Die Stöße von Abschluss- und Deckprofil sind versetzt anzuordnen. Dieser Versatz ist durch die unterschiedlichen Längen von Eckschenkel und Gehrungsteilen vorgegeben.

Abschließend wird die Anschlussbahn nach Herstellervorschrift des Dachbahnenherstellers mit der Flächenbahn verschweißt.