Dachrandabdeckungen von alwitra: Hinweise für die Planung und Ausführung

Hinweise für die Planung 1 und Ausführung von Dachrändern mit Dachrandabdeckungen:

(Hier sind länderspezifische Vorschriften zu beachten.)

  1. Die Höhe des Dachrandabschlusses soll über der fertigen Dachoberfläche (Dachabdichtung, Kiesschüttung oder Belag) ca. 100 mm bzw. ca. 50 mm, bei Dachneigungen über 5°, betragen.
  2. Die Dachrandabdeckung muss den oberen Rand von Putz bzw. Bekleidungen der Fassade um ein Mindestmaß (50 bis 100 mm) überdecken. Die Tropfkante muss einen Mindestabstand von 20 mm vom Bauwerk haben.
  3. Die Abdichtung soll bis zur Außenkante der Aufkantung geführt und befestigt werden. Bei genutzten Dachflächen ist die Abdichtung im Anschlussbereich gegen mechanische Beschädigung zu schützen.
  4. Dachrandabdeckungen müssen so konstruiert sein und montiert werden, dass sich thermische Längenänderungen der Profile nicht nachteilig auf die Abdichtung auswirken können.
  5. Die Abdeckungen, Halterungen und Befestigungen müssen den üblicherweise zu erwartenden Beanspruchungen aus den Windlasten standhalten. Der Halterabstand ist abhängig von dem Gebäudestandort, der Gebäudehöhe und der Kronenbreite zu bemessen.
  6. Die Materialdicke ist abhängig von der Abwicklung und der Befestigungsart zu wählen.
  7. An Ecken und Enden sind vorgefertigte Formteile oder handwerkliche Ausbildungen (z. B. Falzen, Schweißen) notwendig.
  8. Dachrandabdeckungen sollen ein deutliches Gefälle zur Dachseite aufweisen, damit Niederschlagswasser mit abgelagerten Verunreinigungen nicht zur Fassade abläuft.
  9. Metallische Dachrandabdeckungen, als vom Blitz bevorzugte Einschlagstellen, müssen in die Fangeinrichtung einbezogen werden, sofern sie nicht im Schutzbereich von Fangeinrichtungen liegen.

1 gem. Regelwerk des Deutschen Dachdeckerhandwerks, DIN 18339, DIN 18195, DIN 18531. Länderspezifische Vorschriften sind zu beachten.